Hinter die Maske schauen.
Mit den Jahren lernt man nicht nur eine Branche kennen. Man lernt vor allem die Menschen kennen, die sich darin bewegen.
Und irgendwann erkennt man, wer ehrlich ist – und wer nur eine Rolle spielt.
Ich habe gelernt, hinter die Maske zu schauen.
Dabei musste ich feststellen, dass Gutmütigkeit, Vertrauen und Wissen von manchen Menschen nicht geschätzt, sondern ausgenutzt werden. Solange es dem eigenen Vorteil dient, ist man plötzlich interessant. Sobald man nicht mehr nützlich ist, sieht die Sache ganz anders aus.
Wenn aus Miteinander Ellenbogenmentalität wird
Dann wird aus „Miteinander“ schnell Ellenbogenmentalität.
In unserer Branche wird viel von Zusammenhalt, Respekt und Miteinander gesprochen. Doch am Ende zählen keine großen Worte, keine Versprechungen und keine schönen Geschichten.
Und genau daran scheitern leider viele.
Leere Worte bleiben leere Worte.
Zu oft habe ich erlebt, dass Versprechungen gemacht, Hoffnungen geweckt und große Ankündigungen ausgesprochen wurden – nur um am Ende festzustellen, dass dahinter nichts Substanzielles steckt.
Ich ziehe meine Konsequenzen.
Deshalb ziehe ich jetzt meine Konsequenzen.
Nicht, weil ich verbittert bin.
Nicht, weil ich niemandem mehr vertraue.
Sondern weil ich gelernt habe, wem ich vertrauen kann – und wem nicht.
Ich kenne meinen Wert.
Ich weiß inzwischen sehr genau, was ich kann. Ich kenne meinen Wert. Ich kenne meinen Weg. Und ich brauche niemanden, der mir das Gefühl gibt, ich müsste mich für ein bisschen Anerkennung oder eine vermeintliche Chance verbiegen.
Keine falschen Hoffnungen.
Und schon gar keine Menschen, die nur dann an meiner Seite stehen, wenn es ihnen selbst etwas bringt.
Worauf ich mich verlasse
Ich verlasse mich auf das, was ich mir selbst aufgebaut habe:
Wer damit ein Problem hat, darf gerne eines haben.
Ich werde meinen Weg trotzdem weitergehen.
Manchmal bedeutet Stärke, alleine weiterzugehen und endlich aufzuhören, sich von den falschen Menschen aufhalten zu lassen.
Der eigene Weg
Der eigene Weg ist vielleicht nicht immer der einfachste.
Er ist ehrlich.
Und ich werde ihn gehen.